Erlebnisberichte:
29.03.2008 Eröffnungsfeier bei Canyon und Tour
26.04.2008 SKS-MTB-Marathon / Mega-Sports Sundern
05.05.2008 pause
08.08.2008 Es geht weiter
08.08.2008 Es geht weiter,
Durch einen Sturz wurde ich regelrecht aus dem aktiven Sportgeschehen heraus, stillgelegt. Ein Oberarmbruch mit anschließender OP ließen mich alle MTB-Events dieses Jahres streichen.
Nach 3monatiger Zwangspause ist es wieder ein schönes Gefühl durch die Wälder zu fahren. Und wie immer : Radbrille , Handschuhe und Helm immer mit dabei. Diese Grundaccessoires haben mir bei dem Sturz das Augenlicht und meinen Kopf gerettet.


Wegen eines Unfalls werden vorerst keine neuen Berichte geschrieben.
26.04.2008 SKS-MTB-Marathon / Mega-Sports Sundern.
Aller Anfang ist ....
Neuer Rekord. 1500 Starter beim diesjährigen Marathon Event in Sundern. Trotzdem war die Organisation am Start auf dem SKS-Firmengelände gut organisiert. Ohne Wartezeit konnte ich mir um 9.00Uhr die Startnummer abholen, und in aller Ruhe mein Bike fertigmachen. Um 10.00Uhr sollte Startaufstellung sein. Die Temperaturen waren diesmal nicht so hoch wie beim letzten mal in 2007. Eher etwas zu kühl um in Kurz zu fahren. Geschätzte 12°C waren es nur. Und hier auf dem Parkplatz auf der Wiese war es feuchtkalt. Hatte es vorher etwa geregnet?
Am Start traf ich auf meine Vereinskollegen Andreas und Bogdan. Von uns aus konnte es losgehen, aber wir mussten noch eine Stunde warten.
Der Startschuss fiel um 11.00Uhr. Stockend rollten die ersten Biker los. Ein surrendes Geräusch füllte schnell die Innenstadt von Sundern. Es ging durch die Fußgängerzone und weiter den Anstieg auf Teer, das kostete uns ein paar Körner. Denn hier beim ersten Anstieg waren die Positionskämpfe schon voll im Gange. Nach einigen Kilometern ging es links in den Feldweg. Ab hier erwartete uns vom letzten Regen eine aufgeweichte und von den vorausfahrenden mit Spurrillen versehene rutschige Strecke. Schnell setzten sich meine Continental Speed King mit dem Dreck zu, und erschwerten mein Vorwärtskommen. So ein M... . Eine schlechte Reifenwahl. Heute wären Grobstollige Reifen wie Nobby Nic angebracht. Eigentlich hätte ich es wissen müssen. Gerade in Sundern ist der Boden bei feuchten Bedingungen recht rutschig. Lehmiger Boden mit wenigen steinigen Abschnitten auf der ganzen Strecke. Die Contis hatten dazu noch keine vernünftige Selbstreinigung. Trocken hui, matschig pfui. Zusätzlich setzte sich durch den aufgewirbelten Dreck das Kettenritzel zu. Alle Gänge konnte ich nicht mehr Schalten.
Die erste Verpflegungsstation war in Sicht, ein Stück Banane und Becher mit ISO-Drink wurde mir gereicht. Das tat erstmal gut. Nach diesen Abschnitt entschied ich mich gegen die 100km und nahm nur die 55km Strecke unter die Räder. Bei diesen Bedingungen reichte meine Kondition für die “Konigsstrecke” nicht aus. Ab und zu kam die Sonne hervor und ließ die feuchten Wiesen dampfen. Die Strecke war hart zu fahren. Dies erinnerte mich stark an 2006, wo ich hier in Sundern ähnliche Bedingungen vortraf. Einziger unterschied, es waren damals fast null Grad.
Schlingernd fuhr ich die Abfahrten hinab, an Überholen war hier nicht zu denken. Und Bergauf musste ich die anderen ziehen lassen. Meine Bestform werde ich in diesem Jahr etwas später erreichen. Aber die Marathon-Saison hat ja erst angefangen. Wie gesagt. Aller Anfang ist schwer.
Am Schluss dann die letzten Kilometer. Kaum führte die Strecke in den Ort Sundern-Hagen hinab, wurde noch einmal abgebogen. Das letzte steile Stück ca.5km vor dem Ziel. Hier versagten dann doch meine Beine. Schiebend mit einigen anderen ging es hinauf. Als wir den Ort S-Hagen umrundet hatten, kam die letzte steile Abfahrt. Hier war Vorsicht geboten. Rutschige Wurzel lugten hervor, und mehrere kleine Absätze mussten sabei bewältigt werden. Ohne Sturz kam ich dann ins Ziel.
Mit 3h10min und als 79er in meiner Klasse konnte ich zufrieden sein. Es waren nur knapp über 54km und 1250hm, aber dadurch das es die Nacht zuvor geregnet hatte, war die Strecke hart zu fahren und recht rutschig.
Bogdan und Andreas kamen etwas besser weg. Bogdan fuhr auf Platz29 mit 2h43min und Andreas Platz 71 mit 3h08min. (Senioren II. ,193 Teilnehmer, bester mit 2h07min und letzter mit 4h37min)
weitere Infos unter www.mega-sports.de


Ergebnisse als PDF
Ergebnisse . (Dank an Race Timing System)
Bericht und Bilder von Bocchicchio T.
29.03.2008 Eröffnungsfeier bei Canyon und Tour
Ein Anruf erreichte mich Freitag Nachmittag vom Canyon Team aus Koblenz. Lust auf eine Canyon Probefahrt an der Seite von Bobby Root und Tibor Simai? Ohne zu zögern sagte ich zu. Ich durfte mit dem Canyon Nerve XC3.0 in meiner Größe auf der 14.00Uhr Tour Testfahren. Regenkleidung, Helm und Pedale sollte ich mitbringen.
Da stand ich nun. Vor der neuen Canyon Halle in Koblenz zur Eröfnungsfeier. Frühlingshaft, 16°C uns sonnig. In der Halle wurden tolle Eröffnungangebote angeboten. Nicht nur Radkleidung und Zubehör, sondern auch Räder. Mein Rad wurde mir zugewiesen. Nagelneu 0km und in weiß. Toll schaut es aus. Ein Fully um entspannt Touren zu fahren. Am Fumic-Zelt schraubte mir der Mechaniker von den Fumic-Brüdern meine Pedale an. Dann wurde das Setup am Rad eingestellt. Federung vorne, Hinten, Sattelhöhe. Schade, die Fumic Brüder sind schon mit der 11.00Uhr Truppe mitgefahren, und müssen jetzt weg zu einem Rennen in die Schweiz. Wäre schön gewesen die mal kennenzulernen.
Mit ca.20 anderen Fahrern, einige waren von Canyon, ging es dann zunächst an der Mosel entlang, vorbei am Deutschen Eck den Rhein hoch richtung Stadtwald. Sacha Wipf führte die Truppe und unter uns fuhr Tibor Simai mit dem neuen Canyon Tourque. Ins Gelände ging es dann bei Schloß Stolzenfels hoch. Wir fuhren bis oben hin zum Sendemasten. Das Nerve ließ sich gut fahren, in diesem Preissegment konnte man die Gabel vom Lenker aus Sperren. Den Dämpfer hinten ließ ich so. Danach ging es Richtung Singletrails. Bergab! Und wie! Das flowte ganz schön. Die Bremsen am Bike mußten noch eingebremst werden und waren daher noch etwas schwammig. Trotzdem ließ sich das Nerve XC3.0 gut beherrschen . Aber einer machte gleich am Anfang Bekanntschaft mit dem Koblenzer Waldboden. Der Baumstumpf ragte nur einige Zentimeter aus dem Boden, der Sturz ging noch einigermaßen glimpflich aus. An den steilsten Bergab Stücken wurde die Gruppe dann geteilt. Einige fuhren die entschärfte Variante, die andere Gruppe nahm die Downhill Variante. Hier zeigte Tibor sein können und gab Fahrtechniktipps. Er ist nicht umsonst Mehrfach Deutscher Meister im BMX fahren gewesen und noch aktiver 4Cross Fahrer! (www.tiborsimai.com) Nach 3Stunden Tourfahrt erreichten wir mit einem breiten Grinsen das Canyon Gebäude.
Tolle Ausfahrt! Das Testbike ließ sich angenehm fahren. Am Ende hatte ich die Bremsen sogar eingefahren :-). Spaß hat es gemacht, und eine Tour an der Seite von Profis... tolles Wetter, was will man zum Saisonauftakt mehr?




(Fotos von T.Bocchicchio)

Aktualisiert am:
30.12.2011Besucher