P-Weg 2006
MTB - 2007
Hier gehts zu den Turbo-Schnecken

Aktualisiert am:

30.12.2011
[Mountainbiking]
[Steckbrief]
[Links]

Inhalt Erlebnisberichte:

 

31.03.2007 Fahrtechnik Seminar bei BergRadTouren in Bochum

28.04.2007 Superbike Sorpetal Marathon in Sundern-Hagen am 28.04.2007

17.06.2007 Bike&Fun Marathon in Saalhausen

24.06.2007 11.Internationaler Spessart-Bike-Marathon

25.08.2007 4.Lauf der Marathon Trophy Grafschaft

09.09.2007 (R)CTF in Bottrop

22.09.2007 RTF “Rund um Remscheid”

07.10.2007 Langenberg Marathon , Start in Bruchhausen

29.12.2007 Jahresabschlussfahrt Foggia-Manfredonia

Home 

31.03.2007 Fahrtechnik-Seminar für Fortgeschrittene bei BergRadTouren in Bochum

In letzter Minute kam ich zum Treffpunkt angefahren. In der Nähe vom Planetarium in Bochum warteten schon zwei Teilnehmer aus Plettenberg und der Fahrtechnikleiter Ralf Bielawny. Heute wollte ich meiner Fahrtechnik einen Schubs nach vorne geben. Vieles was man im Gelände auf dem MTB automatisch macht, muß ja nicht unbedingt richtig sein, denn unbewusste falsche Haltung oder Gefahrenstellen falsch einschätzen führen unweigerlich zum Sturz. So wie heute, hier durfte jeder mal mit dem Bochumer Boden Bekanntschaft schließen...

Nach einem kurzen Check-Up der Bikes (Federung, Lenker, Sattelhöhe) fuhren wir los. Bochum und Mountainbiken? Hier bei den Ruhrhöhen gibt es genug stellen um unsere Fahrkünste auf die Probe zu stellen. Da geht schroff der Abhang hinunter, dort sind zahlreiche Stufen die hinab zur Ruhr gehen. Die Fahren wir natürlich runter. Felsige abschnitte zum üben sind genauso vorhanden, wie Serpentinen. Uphills und Downhills wollen gekonnt in Angriff genommen werden. Alles was das Herz begehrt und Spaß macht.

Nach Bremsübungen und kleinen Sprüngen ging es zu den Serpentinen. Hier galt es das richtige Timing und Fingerspitzen/Zehenspitzengefühl bei den engen Kehren zu finden. Einige kleine Stürze gab es hier auch. Technisch anspruchsvoll ging es weiter zu den Felsen. Spitz ragten sie hier heraus. Die Ideallinie und enge Kurven standen auf dem Programm.

Weiter ging es Stufen zu befahren. Unter schwierigen Einfahrwinkel meisterten wir fast alle Übungen. An einer besonders schwierigen Stelle führet eine kleine Unaufmerksamkeit unseres Fahrtechniklehrers zu einem Abgang. Wir weigerten uns dies dann nachzumachen.

Gute 6 Stunden dauerte dieses Fahrtechnikseminar, und mit neuen Erkenntnissen ging es wieder Richtung Heimat. Hier in Lüdenscheid haben wir auch solch schöne stellen. Denn wer richtig Mountainbiken will, der muss das geübte üben und fahren, fahren, fahren, fahren..........

(Fotos :Dank an www.bergradtouren.de )

Home 

28.04.2007 SKS-Bike Marathon in Sundern / Mega Sports

Zum ersten Wertungsrennen der »bike sport news«-Marathon-Trophy in Sundern-Hagen über 32, 57 und außerhalb der Trophy die 102 Kilometer kamen über 1200 Starter. Das Wetter war wieder “extrem”. Im Gegensatz zum letzten Jahr wo am Start Graupelschauer und es nur 3°C kalt waren, war es diesmal 27°C warm und knochentrocken.

Der Startschuss fiel um 11.00Uhr auf dem SKS-Gelände das 75Jähriges Jubiläum feierte, und führte erstmals durch die Fußgängerzone Sunderns. Nach knapp 11km auf Straße ging es in den Wald, oder besser gesagt “jetzt begann die Staubschlacht. Durch die Trockenheit bedingt war die Strecke “hart” und “steinig”. Durch eine unendliche Staubwolke begann das typische Revier für das MTB.  An vielen Stellen konnte man die Folgen von Kyrill sehen. Viele traurige Stellen kamen auf der Strecke zum Vorschein. Hier hatte der Orkan am 18.01.2007 ganze Arbeit geleistet. Die Organisatoren von Mega-Sports haben in zusammenarbeit mit den  Waldbauern, dem Forstamt und dem Stadtförster die Strecke von umgestürzten Bäumen freigeräumt. Das nennt man wahre Zusammenarbeit um so ein Event doch stattfinden zu lassen.

Super Wetter, trocken und warm. Was will man mehr? Ein bisschen Regen am Vortag hätte bestimmt nicht geschadet. Die staubige Strecke und die vielen Pollen machten das Rennen nicht einfacher. Meine Lunge hatte bis heute bestimmt nicht so viel Staub aufeinmal geschluckt wie heute...Aber erstmal zum Start! Es war wirklich Super Badewetter. Und ich stand 1Stunde vor Start mit den anderen 1200 Starter unter der segenden Sonne um 57km und über 1200hm mit dem Mountainbike zu fahren.

Endlich 11.00Uhr, pünktlich erfolgte der Massenstart. Langsam fing ich an zu rollen. Das Surren der Räder glich einen Bienenschwarm. Man mußte höllisch aufpassen das man den Nachbarn nicht in die Räder fuhr. Durch die Fußgängerzone und raus aus der Stadt ging es erstmal auf Landstrasse vorwärts. Hier zog sich sich das Feld am ersten Anstieg in die Länge. Ich gab Gas wie alle anderen auch. Schon kam die Abbiegung zum Feldweg. Eine riesige Staubwolke hüllte uns ein. Ich nahm öfters ein Schluck aus dem Trinkrucksack um keinen Trockenen Hals zu bekommen. Ich fühlte mich bei der Luft nicht so gut, und ließ es an den Anstiegen nicht so doll angehen. Über den Skiberg Wildewiese ging es weiter richtung Sundern-Hagen. Die Abfahrt über eine Wiese und am Verpflegungsstand wollte ich nur Wasser. Der Staub hatte sich mit meinem Schweiß zu einer unansehnlichen Schicht vermischt. Arme, Beine, im Gesicht, überall! Ich fuhr weiter. An einen steilen Stück streikten dann die Beine, da half nur schieben. Zu wenig trainiert? Am Zieleinlauf dann die Überraschung. Eine Runde führte die Strecke über den aufgebauten Parcour der MTB-Bundesliga das am Sonntag stattfinden sollte. Hügel und Downhills am Schluss, das machte richtig Spaß. Mit einer Bestzeit von 2h und 39 min fuhr ich auf Platz 75 meiner Altersklasse. Doch über einer halben Stunde schneller als letztes Jahr! Bestimmt wegen der Witterung bedingt, oder?

Ergebnisliste als PDF 57km alle / nur Senioren2

 

Am Start !Staub und nochmals Staub

(Bilder dank an www.bike-guide.com und www.sportograf.de )

 

 

Home 

Mountainbike Marathon am 16.06.2007 in Saalhausen

 (Bericht für die Zeitung und der Homepage der Turbo-Schnecken)

“Der 2.Lauf zur MTB-Trophy fand dieses Wochenende in Lennestadt-Saalhausen statt. Neben Holländern, Belgiern und Franzosen sowie Teilnehmern aus ganz Deutschland waren am " Marathon-Tag" auch sechs Fahrer aus Otwock, der Lennestädter Partnerstadt, am Start. Bei unbeständigen Wetter und frischen 15°C war die schon anspruchsvolle Strecke nicht gerade einfach zu fahren. Eines der schwersten Streckenprofile in NRW wartete diesmal mit 33km/1100hm und 52km/1600hm und 104km/3200hm auf die 600 Biker. Johannes Schulte auf der Kurzstrecke (33km) und Tonino Bocchicchio (52km Halbmarathon) von den Turbo-Schnecken Lüdenscheid nahmen diese Strapaze auf sich. Mit einen vorderen Startplatz hatte Johannes vom Start an einen guten Rhythmus gefunden. Er fuhr in der zweiten Führungsgruppe hinter den Spitzenfahrern von ca.30 Fahrern her. Ab km15 konnte er sich nach einen Angriff am Berg, zu der Spitzengruppe aufschließen und bis zum Ziel mithalten. Wenige hundert Meter vor dem Ziel kam es zu einem Massensprint. Johannes ward nicht mehr zu halten, witterte einen Treppchenplatz und sicherte sich nach 1h37min den 2 .Platz in seiner AK.

Tonino Bocchicchio fand sich nach einem verpatzten Start im hinteren Mittelfeld wieder, was sich als Nachteil erwies. Die vom Regen aufgeweichte Strecke und die Fahrer vor ihm erschwerten jedes Überholmanöver. Mit einem 69.Platz  in seiner AK konnte er bei diesen Bedingungen mehr als zufrieden sein.”

 

In der Gesamtwertung der NRW-Trophy liege ich jetzt auf Platz 28 (Sen2). Das war wirklich nicht mein Tag. Da ich Tags zuvor unter Magenprobleme litt, verließen mich am Marathon Tag schnell die Kräfte. Meine Zeit 3h39min.

Es stehen noch 3.Rennen für die Trophy aus. Gut wenn ich unter den ersten 20. kommen würde.

 Höhenprofil von Shark Attack Saalhausen

Home 

Zwei Mountainbiker der Turbo-Schnecken beim 11.Internationalen Spessart Bike-Marathon am Start.

 

Sonntags Morgens 08:45Uhr, Startblock2 , Startnummer  2544 und 2525. Vor uns die 62km mit 1650hm. Eine Woche nach dem Marathon in Saalhausen wo 52km mit 1600hm bezwungen wurden, stellte diese Strecke Johannes und mir wieder hohe anforderungen. Die Veranstalter mahnten bei der Anmeldung nicht umsonst um besondere Ausdauer und Fahrtechnik. Gut 2000 Teilnehmer mit Internationaler Besetzung waren hier am Start. Johannes und ich ahnten bei betrachten des Höhenprofils in Sägezahnform schon in etwa was auf uns zukommt. Fünf lange steile Anstiege, besonders der letzte mit weit über 22% Steigung erforderte eine gute Kräfteinteilung. Hier waren die Reserven am Ende wichtig. Was für die Tour de France "Alpe d´huez" ist, ist in Frammersbach der "Grabig". Denn über tausend Zuschauer säumen die unteren 6km des berühmten Streckenabschnittes um die Fahrer anzufeuern. Da will man ja nicht unbedingt schiebend hoch.

Von der Hauptstrasse aus sollten wir hinter dem Führungswagen her zum Startbereich fahren. Bei diesem fliegenden Start fuhr Johannes als erster durch die Zeitnahme. Das Rennen begann. Ein Surren neben mir, und ein Tandem fährt vorbei. Man, hatten die ein Speed drauf. Zwei Kilometer weiter ging es dann links ab. Abbremsen. Ein Quitschen, und schon stürzten rechts vor mir 3Fahrer. Material lag in der Luft. Ich suchte eine Lücke um nicht selbst zu stürzen. Ein Hinterrad bäumte sich vor meinem Gesicht auf. Ich sah nur noch das Grobstollige Profil und die Scheibenbremse. Reflexartig hob ich den Arm, um mein Gesicht zu schützen. Streifte mit dem Unterarm das Rad und wehrte damit den Aufprall ab. Puuh!!! Noch einmal gut gegangen. Für die gestürtzen Fahrer war warscheinlich das Rennen hier zu Ende. Ich entschloß die weitere Fahrt defensiv anzugehen. Ein Sturz wollte ich auf keinen Fall riskieren. Dann wäre das Rennen evtl. schon zu Ende.

 In der tat erweist sich die Strecke nach den Regengüssen der letzten Tage alles andere als fahrbar.Teilweise Gummistiefel tiefer Schlamm zehren uns zu Kraftraubenden Pedalumdrehungen. Selbst steil bergab muß man mittrampeln um nicht im Morast steckenzubleiben. Hohlwege mit Bachläufen und im Schlamm versteckte Wurzeln brachten viele Fahrer Fluchend zu Boden. Einige genau vor mir. Ruhig und Balance haltend fuhr ich dann jedesmal vorbei. Die wenigen schlammfreien Wege nutzte ich dann um den Schnitt wieder in die höhe zu treiben. Sturzfrei und mit leichten Krämpfen am letzten Steilstück erreichten wir das Ziel. Johannes Schulte nach 3:20min als 11. in seiner AK JuniorenI und wenig später ich, mit 3h:52min als 141. in Senioren2 .

Das war das härteste Marathonrennen den wir je gefahren sind. Das hat irre Spaß gemacht. Mit einem erschöpften Lächeln sagten wir gleichzeitig “Nächstes Jahr fahren wir wieder!”

Kurz vor dem Start Johannes(links) und icherstmal duschen Ich oder das Bike?Alles Rogerder steile Anstieg -Grabig-

Infos unter www.spessart-bike.de

Home 

25.08.2007

4.Lauf der Trophy “Ghost-Sauerland Marathon Grafschaft”

Vier Turboschnecken +1 beim MTB-Marathon in Grafschaft

Samstag: Der vierte Lauf der Trophy fand in Grafschaft statt. Trotz guten Wetterbedingungen war die Strecke von den Regenfällen der letzten Tage noch aufgeweicht. Mit leichter Verspätung, 9:35Uhr folgte dann der Startschuss. 1000 Mountainbiker setzten sich in Bewegung, und nach dem Start ging es gleich bergauf. Hier wurde das Starterfeld am ersten Anstieg auseinandergezogen. Von den Turboschnecken waren wir diesmal zu viert hier. Bogdan und Andreas waren in meiner Nähe. Johannes konnte wegen seiner Startnummer von vorne Starten Oliver F. noch keine Turboschnecke stand ein Startblock weiter hinten. Zu fünft nahmen wir die Kurzdistanz bzw. mittlere Distanz in Angriff. 47km mit knapp 1100hm für Johannes und Oliver und 59km mit 1600hm sollten von Bogdan, Andreas und mir unter die Räder genommen werden.

Gleich am Anfang versuchten wir vor der Masse ins Gelände zu kommen. Der erste Anstieg auf dem Teerstück kosteten uns gleich einige Körner. Wir schoben uns weit nach vorne. Puls am Anschlag. Bogdan konnte einige Meter gut machen und schaffte vor uns bergab ins Gelände zu kommen. Mit der Masse ging es die schmierige Passage bergab. Vor mir ein Sturz. Mindestens 4 Räder lagen mitsamt Fahrer im Dreck und versperrten den Weg. Vollbremsung! Ein lautes Rufen für die Fahrer hinter uns. Hoffentlich fährt keiner auf. Gut das ich die Nobby’s aufgezogen hatte. Sie entpuppten sich diesmal als gute Wahl. Auch wenn sie auf den schnellen Asphalt Stücken schwerer rollten, so vorteilhafter waren sie dann im Gelände. Die ersten Kilometer führten dann zurück nach Grafschaft, durch den Ort und bergauf. Runterschalten bis fast auf dem kleinsten Zahnrad. Giftig ging das Stück hier hoch. Dann eine kleine Schotterstrecke bergab, und kurz wieder ein Anstieg. Ich hörte meinen Namen rufen.”Tonino, gib Gas, komm, los...” Keine viertelstunde nach dem Start stand Johannes am Rand! Sein Rad im Gebüsch. “Was ist los?” rief ich. “ Ich hab nen Platten.” “Brauchst du einen Schlauch?” ”Nee, ich geb auf. Beide Platt !! Lohnt sich nicht mehr”. Ich fuhr weiter. So ein Pech, erst der Sturz einem Monat vor dem Ziel in Nordenau, dann soetwas hier. Die Saison scheint nicht seine zu sein.

Meine aber auch nicht. Die ersten Anstiege zehrten so sehr an meine Kräfte, das ich die erste Verpflegungsstation richtig herbeisehnte. Da ich verpasst hatte einen neuen Trinkschlauch zu kaufen weil der alte nicht mehr schmeckte..., hatte ich meinen gewohnten Trinkrucksack nicht dabei, und mußte, entgegen meinen gewohnheiten eine Zwangspause einlegen. Ein Stück Banane ein Becher Wasser und eine Cola. Meine Trinkflasche aufgefüllt und weiter ging es. Die zweite Verpflegungsstation nahm ich dann auch in Anspruch.

Nach knapp 40km hatte ich einen Hänger. Ich zahlte Tribut für meine schlechte Vorbereitung und den zu schnell angefangenen Start. Mit kleinen Gängen ging es die Berge herauf. Bergab spürte ich meine Oberarme. Letztes Jahr wäre ich schon im Ziel gewesen. Aber damals war es nur die kurze Strecke gewesen.

Es ging über eine Holzbrücke und ... Anstieg mindestens 18% ?

Nach dem endlos scheinenden Anstieg dann das Ziel vor Augen. Es ging Richtung Grafschaft. Nur, mein Sichtfeld war von den Schlammspritzern getrübt. Bei den bergab Passagen mußte ich den Weg erahnen. Die letzten kilometern vor dem Ziel, und ein Fahrer vor mir. Er schien mir genauso erschöpft zu sein wie ich es war. Ich überholte und zog das Tempo an. Ich spürte ihn in meinen Windschatten. “Mist, jetzt mach ich die Arbeit, und kurz vor dem Ziel fährt er vor mir darüber.” dachte ich. Ich hielt das Tempo an, vor mir tauchte der Zielbogen auf. Hinter mir hörte ich ein klicken. “... jetzt gibt er Gas...”, dachte ich. Ich erhöhte schlagartig meine Frequenz, konnte noch zwei Gänge schalten, mehr brauchte ich nicht. Aus dem Sattel, und mit hoher Geschwindigkeit die letzten 200m durch´s Ziel. Geschafft. In meiner AK als 69.! ! Zeit 3h:34min. Eine Sekunde später und ich wäre nur 70. geworden...Der gewonnene Sprint tat meinem ego gut.

Im Ziel wartete Bogdan und Johannes schon auf mich. Nach einiger Zeit kamen auch Oliver und Andreas..

Hier die Zeiten: 60km/1650hm

Chmiel Bogdan 2h57min

Bocchicchio Tonino 3h34min

Andreas Berula 3h53min

Hier die Zeiten 47km/1150hm

Oliver Faggiano  3h40min

Johannes Schulte 13min (Ausfall wegen 2Platten)

AndreasBogdanToninoOliverv.li. Johannes,Andreas,Bogdan,Oliver,Toninonach dem Rennen (ohne Sicht)

AndreasStartblock_200

 

Zeiten_59km

Zeiten 47km

(dank für die Infos/Bilder http://www.mtb-grafschaft.de/)

Home 

09.09.2007 (R)CTF in Bottrop

Sonntags morgens, kurz vor 8.00Uh ging es zu viert nach Bottrop zur CTF. Bei kühlem aber trockenem Wetter starteten wir mit unseren Mountainbikes am Förderturm der Zeche Prosper-Haniel. Die ersten 5km waren zum lockerem Einfahren gedacht, bis es dann bergauf zur Halde Haniel ging. Oben angekommen merkten wir, das wir nur noch zu dritt waren. Hat sich doch Ralf glatt verfahren. An der Kontrollstelle konnte uns Ralf dann wieder einholen. Gemeinsam ging es dann bis zur zweiten Kontrollstelle. Nach einer Stärkung mit Bananen und Marmeladenbrote und einen Schluck Tee, ging es dann getrennt weiter. Ralf, Frank und Peter gingen auf der 43km/500hm Strecke. Mich zog es zur 67km Distanz mit den 700hm. Vorbei an der Industrie- u. Naturlandschaft von Oberhausen, Hünxe und Dinslaken ging es zurück nach Bottrop. Am Ziel angekommen konnte man sich mit diversen Kuchen, Brote und Würstchen die verbrauchten Energien aufffülen. In Bottrop kann man wirklich Mountainbiken. Dank der Halden und Waldgebiete gab es eine gute Mischung von Steigungen, Abfahrten, Trails und Feldwege. Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. Eine gelungene Abwechslung, Mountainbiken beim Nachbarn, im Ruhrgebiet. 

Start am Förderturm der Zeche HanielAuf der Halde Haniel

 

Home 

 

22.09.2007 RTF “Rund um Remscheid”

Zwei Wochen vor dem Langenberg-Marathon kam diese RTF in Remscheid gerade recht. Vor allem das schöne Wetter beflügelte mich mit meinem Renner mal ein paar kilometer auf der Straße zu fahren. Aus dem Verein kamen noch acht Radkollegen, und gemeinsam ging es dann um kurz nach acht auf die Strecke. Einige von uns fuhren die 71km Runde, Sascha W. und die Radkollegen Rafalski´s gingen die 111km an. Frank W.und ich wollten heute die 151km fahren. Das hieß das wir bis zur ersten Kontrolle noch gemeinsam fuhren, ab dann setzten wir uns von den anderen Radkollegen ab, und fuhren durch das herrliche Bergische Land bis Marienheide. Eine richtige Gruppe fanden wir nicht, und so fuhren wir zu zweit unser Tempo. Bergab konnte man schon mal so richtig krachen lassen, was wir bergauf mühsam einfahren mussten. Vor allem dingen war die Strecke mit vielen Hügeln bestückt, was sich dann auf die gesammelten Höhenmeter bemerkbar machte. 1850hm, mehr als bei der RCL- RTF Tour. Nach etwas über 6h kamen wir dann zufrieden in Remscheid an. Tolle Tour, die Kontrollstellen an den richtigen Punkten, gute Organisation. Nur einmal übersahen wir die Beschilderung, was zu einer kleinen Irritation an der nächsten Kreuzung führte.

 

 

Home 

07.10.2007

 

Trophy Finale: Langenberg Marathon

Wir, Johannes Schulte und ich, kamen nach 1,5h Autofahrt um 8:30Uhr in Bruchhausen an. Heute starten wir mit weiteren 1000 Mountainbiker beim Langenberg-Marathon zum Finale der diesjährigen Bikesportnews-MTB-Trophy. Kalt war es, aber die Sonne setzt sich langsam gegen die Nebelfelder durch. Die Startunterlagen abgeholt ein bisschen einfahren und eine halbe Stunde vor Start stellten wir uns auf. Bei besten Herbstwetter und strahlend blauen Himmel fiel dann um 10.00Uhr der Startschuss. Im nu ging es los. Meine Strecke sollte heute 80km betragen bei satten 1900hm.

Das erste Teilstück war auf Strasse. Langsam stieg die Strecke an, drei vier kilometer, dann war das Starterfeld halbwegs entzerrt. Auf einer Schotterpiste dann die erste Abfahrt. Kette rechts und hinunter. Mein Tacho zeigte 50km/h als ich ein zischendes Geräusch hörte. Neeeiiin. Ein Platten, und hinten. Sch.... gerade wo es so gut lief. Also links ran, und was für ein Glück. Heute hatte ich zwei Schläuche mit. In weniger oder besser, lange 5min hatte ich den neuen drin. So, nun weiter. Nur hatte ich das Gefühl das Feld von hinten aufzurollen. So kurz nach dem Start sind fast alle vorbeigefahren. Weiter unten sah ich noch einige andere mit dem selben Schicksal. Na ja, scheint eine anfälliges Streckenstück hier für einen Platten. Ich war voller Energie, schließlich lagen noch gute 74km vor mir. Ich überholte viele , was meinen Ego gut tat. Meine Leistungstruppe war ja weiter vorne...

Durch Bruchhausen durch, und dann rauf zum Langenberg...Beim nächsten Bergabstück traute ich meinen Ohren kaum. Das Geräusch kenn ich. Pft, pft, pft, pft.......wieder hinten platt. Entnervt hielt ich an. Die gleiche Prozdur noch enmal. Als ich wieder weiter konnte hatte ich eben 30km hinter mir, und zeit verloren. 3km weiter wurde es hinten, na was schon...schwammig. Das gibt es doch nicht. Nein!! So legte ich 5km zu Fuß zurück, weil kein Flickzeug, und keiner von den Zuschauern/Streckenposten hatte einen passenden Schlauch (falsches Ventil) da. Meine Motivation war gegen null gesunkn. Ich wollte nurch noch zum Ziel und dann zum Auto...Da, noch einer mit Platten am Strassenrand, “hast du Flickzeug?” fragte ich ihn. “Ja”. So konnte ich dann wenigstens die letzten Kilometer mit dem MTB zum 45km Ziel.

Ich fuhr gabz easy. Am Berg unterhielt ich mich noch mit einem Teilnehmer. Nur hatte er Schwierigkeiten mit roten Kopf mir zu Antworten...Nach etwas über 3h fuhr ich dann durch das 45km Ziel. Die zweite Runde (80km) ließ ich mangels Schläuche und Motivation ausfallen. Drei Platten bei einem Rennen.....Pech. In der Trophy Wertung kam ich nur auf Platz 31. In der Langdistanz bei drei von fünf Wertungsrennen. Ein bisschen enttäuscht bin ich schon. Schließlich war letztes Jahr wenigstens der 5.Platz in der Kurzdistanz drin. Nächstes Jahr geht es von vorne los...!!??

Für Johannes Schulte ging bei diesem Marathon alles glatt. Gleich von Anfang an fuhr Johannes im vorderen Feld mit, was ihm auf der Kurzdistanz nach 45km und 1000hm den 1.Platz einbrachte.  Herzlichen Glückwunsch. Super gemacht! !! Trotz zwei missglückten Marathons für die Trophy Wertung, kam Johannes bei der Gesamtwertung auf Platz 3.!!

Bilder von www.sportograf.deBilder von www.sportograf.de

 

Zeitungsbericht als PDF

 

Johannes und Tonino

Home 

 

29.12.2007

Jahresabschlussfahrt von Foggia-Manfredonia

Als Ganzjahresfahrer ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen, ende Dezember, im südlichen Italien, bei angenehmen Temperaturen einige kleinere Touren zu Unternehmen. Als Abschluß in diesem Jahr ging es an diesem Tag von Foggia nach Manfredonia, das am Meer liegt. Um 9.00Uhr bei der Abfahrt von Foggia waren es noch 7°C, aber als ich in das 40km entfernte Manfredonia ankam empfingen mich angenehme 12°C und Sonnenschein. Trotzdem ließ ich meine Wintermütze noch auf, denn der Wind erwies sich als etwas unangenehm.

Nach einer kleinen Pause und einer Erkundungsfahrt ging es dann zurück nach Foggia. Unterwegs traf ich noch eine ital.Radsportgruppe, mit denen ich die restlichen kilometer mitfahren konnte. Insgesamt waren es an diesem Samstag gute 80km und 400hm.

im Hintergrund Manfredonia und die Gebirgskette -Gargano-

zurück


MTB
Steckbrief
Links
1+1

Besucher