P-Weg 2006
MTB - 2006
Hier gehts zu den Turbo-Schnecken

Aktualisiert am:

28.11.2011
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Inhalt: Erlebnisberichte:

04.03.2006   1.Aplerbecker RCTF

29.04.2006   Mega Sports  - Superbike-Sorpetal Marathon 2006

16.07.2006   RTF-Lüdenscheid beim RCL-98

29.07.2006 2.Lauf NRW-Marathon Trophy 2006 Nordenau

05.08.2006   Ruhrgebiets Mountainbike Marathon und CTF in Do-Aplerbeck

19.08.2006   3.Lauf NRW-Marathon Trophy 2006 Grafschaft

03.09.2006 MTB - Rallye in Schalksmühle

13.09.2006 P-Weg Marathon 2006

01.10.2006   4.Lauf NRW-Marathon Trophy 2006 Langenberg-Marathon

07.10.2006   5.Lauf NRW-Marathon Trophy 2006 Bredelar

22.10.2006   Bergzeitfahren TSV-Altena / Kohlberg (RR)

Trainingsfahrt in Italien

 

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07.10.2006

5.Lauf und Finale der NRW- Marathon-Trophy 2006 in Bredelar.

Bredelar, kurz vor 11.00Uhr. Da stand ich am Start, recht weit vorne mit gemischten Gefühlen. 10°C kalt, windig und regnerisch präsentierte sich dieser Samstag im Oktober. Ärmlinge , Beinlinge und Überschuhe hatte ich an. Ich mochte sie bei dieser Witterung auch nicht ausziehen. So richtig Lust hatte ich nicht mehr auf diesen Wettkampf. Aber um in der Gesamtwertung der Trophy zu kommen, war die Teilnahme laut Ausschreibung Pflicht. Die Kurzstrecke mit 28km und kaum 500hm sprachen für einen Hochgeschwindigkeitskurs. Waldautobahn wäre der richtige Ausdruck gewesen...

Der Start ließ auf sich warten. Alle Teilnehmer standen am Start. Nur der Starter? Keiner da. Irgendwann kam einer vorbei, rief 3..2...1..los. Was war das denn? Das sollte der Start sein? Hastig ging es los, in die Pedale eingeklickt und den Berg hoch. Regen peitschte gegen meine Brille, die Straße entlang und nach einem Kilometer nach links in den Feldweg abgebogen. Technisch nicht anspruchsvoll, nur der aufgeweichte Boden erschwerte den Vortrieb. Berghoch wurde ich gleich von mehreren Bikern einkassiert. Ich hängte mich an eine Gruppe dran und gemeinsam schnauften wir den Berg hoch. Ein kurzes Stück steil hoch, dann die ersehnte Abfahrt in Sichtweite, im vorbeifahren an der Verpflegungsstelle ein Becher Wasser runtergeschluckt, dann die höchste Gangstufe hochgeschaltet und hinunter. Das hatte was. Wie auf der Autobahn fuhr sich die Strecke. Die langen kurvigen Passagen machten richtig Laune. An keiner Stelle war es richtig gefährlich. Die rutschigen schlammigen Stellen konnte man früh erkennen und entsprechend reagieren. Waldboden, Schotter und schlammiger Untergrund wechselten sich regelmäßig ab. Es schien als ob meine Reifen (Nobby Nic) sich mit den Untergrund verkralten. Das Hinterrad rutschte schon mal zur Seite, aber man konnte es kontrolliert wieder einfangen. Wow, mal ein anderes Rennen. Nach der letzten Steigung dann die letzten kilometer zum Ziel bergab, wie so oft schon in dieser Saison gesehen, standen Biker mit ihren Platten Reifen am Wegesrand. Und ich? Vor mir tauchte ein Mann mit wild gestikulierenden Händen auf. Der Grund war ein Krankenwagen mitten im Weg. Ich Bremste und fuhr vorsichtig daran vorbei. Ist hier einer gestürzt? Ich konnte nichts erkennen. Die letzten kilometer zum Ziel waren doch recht abenteuerlich. Die, die lange Strecke fuhren, kamen mir auf einmal entgegen, keiner fuhr auf der richtigen Seite. Da ich gerade auf dem letzten abschüssigen Stück mindestens 50km/h drauf hatte und vor mir sich die Wege der verschiedenen Distanzen kreutzten, war es nicht ganz ungefährlich hier bis zum Ziel zu kommen. Warum haben die denn keine Absperrbäder benutzt? Am Ziel dann meine Zeit. 1h12min. Das reichte für den

11ten Platz in meiner Altersklasse. Wervolle Punkte für die Trophy.

 In der Gesamtwertung der NRW-Marathon-Trophy bin ich somit auf einen guten

5.Platz von 50.

gelandet.

Damit hatte ich nicht gerechnet.

Jetzt das eigentliche Desaster dieser Veranstaltung: Die Organisatoren von Bredelar haben sich nicht wirklich Mühe gegeben dieses Rennen als Finale der Trophy zu präsentieren. Verpatzter Start, entgegenkommende Teilnehmer im Zielbereich, dann 4km fahren um kalt Duschen zu können, und eine lieblose Siegerehrung wo der Sprecher aus dem zweiten Stock hinter verschlossenem Fenster die plazierung aussprach. So etwas spricht nicht gerade von einer Durchorganisierten und liebvollen Veranstaltung. Die Organisatoren der NRW-Trophy waren machtlos dieser unprofessionellen durchführung ausgesetzt. Sie traf keine Schuld, und hoffentlich werden sie Bredelar nicht noch einmal als Finale der Trophy aussuchen, ich hörte einen sagen :”letztes Jahr war es genauso, die haben nichts dazugelernt...”

Auf jeden Fall war die NRW-Trophy eine Super Rennserie. Die Teilnahme an den sehr gut organisierten Rennen wie Saalhausen(hatte ich verpasst) Nordenau, Grafschaft und Langenberg machten  bis auf Bredelar richtig Spaß. Die Atmosphäre und das drumherum spornten einen zu Höchstleistungen an. Und so eine Rennserie für Hobbybiker mal mitzumachen, ist ein i-Tüpfelchen  für jeden, der sportlich MTB Fahren möchte.

(Lest euch doch mal die Gästebücher von www.sc-bredelar.de und www.nrw-marathon-trophy.de durch)

Trophy 2007. Ich komme wieder!

Höhendiagramm Zeitungsbericht aus der WR

schöner Bericht  von BikeAttackOberberg

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01.10.2006

Langenberg Marathon in Wiemeringhausen (4.Lauf der NRW-Trophy)  (www.langenberg-marathon.de)

Neuer Rekord!  850 Mountainbiker fanden den Weg nach Wiemeringhausen ins Hochsauerland. Trockenes Wetter und knapp unter 20°C waren Ideale Bedingungen für dieses Mega Event. Die Strecken : 43km/980hm , 77km/1830hm , 111km/2680hm .

Um die NRW-Trophy weiter zu fahren, hatte ich mich für die Kurzstrecke mit den 43km angemeldet. Das abgebildete Höhendiagramm war schon recht beindruckend. Es ging hoch auf dem höchsten Berg des Sauerlandes. Der Langenberg mit 843m! Die Grafik ließ schon die steilen Anstiege erahnen.

Aufgrund der vielen Nachmeldungen verzögerte sich der Start auf 10.10Uhr. Ein Glück das ich frühzeitig am Start stand. Um 9:35Uhr fand ich mich schon mitten im engen Starterfeld, ein Kaltstart war mir und den anderen garantiert. Ich aß mein Energieriegel und nippte ein bisschen am Camelback. Trinkflaschen nehm ich ungern mit. Seit der Erfahrung mit dem Sundern-Marathon, wo die Flaschen eingeschlammt waren, und das Trinken immer mit knirschen in den Zähnen bgann, bevorzuge ich bei Wettkämpfen und langen Touren den Camelback.

Langsam verstrich die Zeit, dann endlich die letzten Sekunden, der Sprecher zählte “..10..9..8......3..2..1 , der Start erfolgt mit den ersten Anstieg. Puls 170 in weniger als 20sek. Die Beine noch kalt. Die Einführungsrunde zog das Feld schnell auseinander. Die leichten Fahrer waren klar im Vorteil, rechts und links zogen sie an mir vorbei. Nach den ersten 4km passierten wir wieder die Ortschaft.Händeklatschen und “Bravo” Rufe. Das spornte an. Jetzt waren nur noch 39km vor mir, und die Steigungen zum Langenberg... Die Strecke war gut ausgeschildert, verfahren unmöglich. Ich versuchte mich an einer Gruppe anzuschließen, aber wie so oft waren sie entweder zu schnell oder zu langsam. Ich versuchte meinen Rythmus zu finden, und fuhr mein Tempo, immer mit einem Auge auf dem Pulsmesser um nicht zu überziehen. Nach 15km dann die erste Verpflegungsstation. Schnell ein Becher Wasser und weiter. Aus Angst das ich mir wie beim P-Weg einen Platten einfahren könnte, hatte ich mir die Reifen (Nobby Nic) etwas härter aufgepumpt. 3,5bar hinten und vorne 3bar. Das spürte ich weniger beim Grip aber hatte deutliche Komforteinbußen. Helfen stärker aufgepumpte Reifen gegen einen Plattfuß? Ich blieb diesmal davon verschont.Kann mir einer erklären warum man sich meistens hinten einen Platten holt? Beim Training hatte ich dieses Jahr insgesamt 3Stück und einen beim Wettkampf !Und alle am Hinterreifen. Die letzten drei Jahre hatte ich keines...Vielleicht weil ich dieses Jahr immer knapp unter 3bar gefahren bin...

Nach einigen Bergaufpassagen dann der lange Anstieg zum Langenberg. Irgendwie fuhr ich wie zugeschnürt. Entweder war ich nicht so gut in Form, oder die Höhe war schuld daran. An einigen Stellen konnte man das gebotene Panorama genießen, was im Renntempo eigentlich nur ein Augenblick war. Ein Steilstück tauchte vor mir auf. Ich sah einige das Rad Schieben. Ich versuchte ganz hoch zu fahren, was mir nicht ganz gelang. Fehlte mir irgendwie doch die Luft. Zu Fuß war ich dann genauso schnell..Endlich oben, da kam auch die zweite Verpflegungsstation. Schnell zum Wasser gegriffen eine Bananenstück, und dann...Wurzeltrail!!. Wunderbar. Konzentriert nahm ich den ca. 2km langen Trail unter die Räder. Ich meisterte das Wurzelparadies recht zügig. Endlich ging es bergab. Man merkte , das es in letzter Zeit wenig geregnet hatte . Man wurde regelrecht von den vorausfahrenden Fahrern eingestaubt.

Der Rest der Strecke war recht schnell. Kleinere Anstiege konnten mit Schwung genommen werden. Einige Passagen die nach einen Richtungswechsel abrupt bergauf gingen, erforderte schnelles herunterschalten. Die letzten km führten teilweise durch enge Trails und kurzen Dorfpassagen. Und plötzlich war ich am Ziel. Den Chip ausgewertet und Platz 36 in meiner AK und 113 von 391 in der Kurzdistanz. Meine Zeit: Gute 2h10min42sek. Fazit: Eine sehr schöne Strecke, durch die Trails huschen und die satten Anstiege macht das Mountainbiken wirklich Spass, nicht vergessen das Panorama...

Bei der Gesamtwertung der NRW-Trophy 2006 liege ich jetzt auf Platz 7.

Finale ist am 07.10.2006 in Bredelar.

Infos unter www.nrw-marathon-trophy.de

Start des LangenbergmarathonsIm Ziel 2h10minHöhendiagramm

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13.09.2006

10.September Plettenberger P-Weg Marathon (www.p-weg.de

Das war´s. Der 3.P-Weg Marathon ist vorbei. Aber lange nicht die Eindrücke die mir dieser Wettbewerb hinterlassen hat. Kleine Panne inklusive…aber alles der Reihe nach. Bei der Anmeldung im März hatte ich mir die kurze Strecke ausgewählt 42km mit 1052hm standen vor mir. Nach den Marathons von Sundern, Nordenau, Grafschaft und der Schalksmühler Rallye, wusste ich in etwa was mich erwarten würde. Dort war ich auch nur zwischen 32km und 56km unterwegs. Und jetzt meine erste P-Weg-Erfahrung.

Die Startnummernausgabe  2Stunden vor Veranstaltungsbeginn verlief problemlos. Über 750Teilnehmer standen am Start. Tolle Atmosphäre. Alles bestens. Das Wetter hervorragend, Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. Da stand ich, mit der Startnummer 1653 mitten im Teilnehmerfeld.

3-2-1 Start. Langsam setzte sich das Feld in Bewegung. Wie so oft ging es langsam los, einige versuchten gleich nach vorn zu preschen, ohne Rücksicht... Gleich danach der erste Anstieg hinauf bis zur Lila-Kuh. Waren es 12% Steigung, oder mehr? Die Beine waren noch nicht ganz warm. Auf jeden Fall schaffte ich es mit dem Feld mitzukommen, konnte auch einige überholen. Die Strecke gestaltete sich als anspruchsvoll. Die drei großen Steigungen mit den kleineren Zwischenhügeln konnte man sich recht gut aufteilen. Bei den Abfahrten gab es einige abrupte Richtungswechsel die von den ehrenamtlichen Helfern vorher schon angezeigt wurden. Trotzdem, an einer Kehre stieß ich mit einem Biker fast zusammen. Wir waren beide zu schnell, und berührten uns kurz mit der Schulter. Ich fuhr die innere , er die äußere Spur. Der eingeschlagene Weg erwies sich als viel zu schmal für beide, und war nicht sofort einzusehen. Gut das nichts passiert ist

Toll, das viele Zuschauer da waren, und einen anfeuerten. Einer rief: „Noch 30 Meter bergauf, dann geht´s wieder hinunter“ es waren tatsächlich noch 30m, aber Höhenmeter! Es schien, das ganz Plettenberg an diesem Morgen auf den Beinen war. Einige Singletrails gingen recht steil hinunter, die einiges an Fahrkönnen abverlangten. Öfters standen nach den Abfahrten einige Biker mit einem Platten am Wegesrand . Manomann, so viele Plattfüße hatte ich bei keiner Veranstaltung gesehen. Ich zählte über der ganzen Strecke mindestens 10 Biker, die damit beschäftigt waren ihre Schläuche zu wechseln.

Ich fuhr weiter mein Tempo, bei den Anstiegen immer bedacht den angefangenen Rhythmus zu halten. An der letzten großen Steigung hatte ich mich an einer Dreiergruppe eingehängt. Gleichmäßig zogen wir hinauf. Alles o.k., gleich geht das letzte Stück bergab dachte ich. Doch was war das? Ein pfft,pfft,pfft hörte ich. Oha, da hat wohl einer einen Platten. Ich fuhr weiter, so langsam merkte ich das ich derjenige war der das Geräusch verursachte...und das 12km vor dem Ziel. Ich war jetzt an der Reihe, absteigen und Schlauch wechseln. So ein Mist..ein Stein hatte sich ins Profil gesetzt und ist Stück für Stück eingedrungen. Ich versuchte ruhig zu bleiben, nahm das Hinterrad ab, Schlauch raus, neuer Schlauch und Luft hinein. Die Minuten verstrichen. Endlich, das Rad eingebaut... was war das? Irgendetwas stimmte nicht. Das Rad stand schief und die Bremse schleifte. Fehlersuche? Weitere Minuten verstrichen. Ah, da endlich. Die Feder vom Schnellspanner hatte sich verhakt...wer hat die denn falsch herum eingebaut? Ich? Schnellspanner ausgeschraubt, Federn richtig hinein und nach diesen endlosen 13Minuten konnte ich weiterfahren. Da sind bestimmt hunderte an mir vorbeigerauscht, ging es mir durch den Kopf. Was soll´s...

Da kam sie, die letzte Abfahrt. Singletrail herunter, Spitzkehren und am Schluss eine Schotterstrecke. 25% ? Respekt! Vor mir glitt der Blick tief hinab. Unten standen Zuschauer und die Sanitäter standen auch schon bei Fuß. Ohne anzuhalten suchte ich mit den Augen die geeignete Fahrspur. Langsam tastete ich mich heran, loser Schotter rieselte hinab. Mein Po glitt hinter dem Sattel. Downhillstellung. Jetzt ! ISchnell nahm ich Fahrt auf. Nur Locker bleiben. Meine Finger zogen leicht an den Bremshebeln, nur nicht zu viel Speed. Ich spürte den losen untergrund unter meinen Rädern.  Unten angekommen packte ich kräftiger zu, Linkskurve und weiter ging es Richtung Tunnel. Ich hörte Beifall klatschen. War doch ganz einfach. dachte ich mir. (Später hörte ich, das an dieser Stelle zahlreiche Biker sich heftig hingelegt haben, und einige lieber zu Fuß gegangen sind).

Noch 2km bis zum Ziel. Durch den neuen Plettenberger Tunnel. Kühle Luft kam mir entgegen, dann noch einen kleinen Sprint durch die Innenstadt, endlich das Ziel. 256er von über 750 angekommenen. Ein Blick in die Ergebnisliste, ich hätte ohne den Plattfuß auch 150er werden können. Na gut, mit einer Zeit von 2:28min kann ich dennoch zufrieden sein. Mein erster P-Weg. Hat doch Spaß gemacht. Besonders gefiel mir das letzte Stück mit den Kehren. Der Schotterweg war auch nicht schlecht, nur der Plattfuß. Das hatte mir doch etwas Zeit gekostet.

.. Verletzungsfrei und mit guter Laune  ließ ich mir den Alkoholfreien Hefeweizen schmecken. Fazit: Der P-Weg ist von den bisher gefahrenen Marathons eines der besten und abwechslungsreichsten, trotz Panne. Ist halt ein P(annen)-Weg :-) .....Bis zum nächsten mal !!

Ergebnis : Platz gesamt 256.er und 109.er in meiner Altersklasse Sen I )

 

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03.09.2006 MTB-Rallye in Schalksmühle  / 48km mit 1100hm!

Zum erstenmal wurde in Schalksmühle im Rahmen “Schalksmühle macht sich fit” eine Mountainbike Rallye veranstaltet. Der Kroschi-Bike Shop und die MudButcher vom TuS Linscheid Heedfeld organisierten dieses erfolgreiche Event.

Leider herrschten bei 19°C, stürmisches Regenreiches Wetter, was die 50 Teilnehmer aber nicht abschreckten, die 20km oder die 40km mit Bergwertung unter die Räder zu nehmen. Die 40km ausgeschriebene Strecke entpuppte sich im nachhinein auf satte 48km und 1100hm. Besonders der letzte Anstieg von Lauenscheid nach Ramsloh hatte es in sich. Die Bergwertung startete im oberen Bereich der Linscheider Straße, wobei es für die besten Bergsprinter(innen) Pokale gab. Durchnäßt aber gutgelaunt fanden sich dann alle im Vereinsheim auf Kulenhagen für die Siegerehrung ein.

Kam mir doch eine Woche vor dem P-Weg diese MTB-Rallye ganz recht. Ein bisschen für meine Form trainieren, und die 40km Wege um Schalksmühle herum kennenzulernen. Nur der Regen trübte ein klein wenig meine gute Laune. Der Start erfolgte in Minutenabstand. 09:22 Uhr fuhr ich los. Die erste Etappe führte in Richtung Ortsmitte zum Bike-Shop. Dort gab es neben einer Verpflegung auch den nächsten Streckenabschnitt. Weitere Stationen folgten, insgesamt waren es um die 8Stück für die 40km Strecke. Alle um Schalksmühle herum und teilweise über den S-Weg. Es gab einige gefährliche Abschnitte wo der Regen einige Bergabpassagen in glitschigen Bächen verwandelte. Die unzähligen Anstiege und steilen Abfahrten verlangten schon ein gutes Stück Kondition und Fahrkönnen. Bei der Bergprüfung fuhr ich etwas verhaltener hoch, da ich eh nicht unter den ersten drei besten sein könnte, und sparte mir die Kräfte für den Rest der Strecke. (ich wurde siebter mit 07:25min. von 21 Fahrer in meiner AK).Es stellte sich am Ende heraus, das bei km 40 noch lange nicht Schluss war. Ein wenig gehandicapt, (ich hatte mir die Kräfte für 40km eingeteilt und die angeblich letzten 5km zügiger gefahren) fuhr ich die weiteren 8km mit ca. 200hm nah am Limit ins Ziel. Auf jeden Fall war es eine tolle, anspruchsvolle Strecke. Die richtige Vorbereitung für den P-Weg! Nur wußte man im Vorfeld nicht was kommt. Ein Höhendiagramm vorweg wäre gar nicht schlecht gewesen..Bis zum nächstenmal?! Aber bitte ohne Regen...

weitere Infos und Bilder unter www.kroschi.de

Beim Start der Schalksmühler Rallye (2 vom Team Lum..Bis ; v.l Tonino Bocchicchio, Susanne Petermann)Renntempo (Team Lum..Bis ;Achim Beckmann)

(Dank für die Fotos aus www.kroschi.de)

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21.08.2006 Kaum zu glauben! In der Gesamtwertung der Trophy liege ich auf Rang 10 von 50 !!

(Dank für die Fotos an www.mtb-grafschaft.de)

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19.08.2006 Internationaler Super-MTB-Marathon Grafschaft (3.Lauf der NRW-Trophy und die NRW-Landesverbandsmeisterschaft MTB-Marathon)

Samstag morgens kurz vor 6.00Uhr muß man schon einen guten Grund haben um aus die Federn zu kommen. Der 3.Lauf zur NRW-Trophy in Grafschaft war so einer. Schließlich hatte ich mir vorgenommen ein paar Punkte für die Gesamtwertung zu ergattern. Nur die Startliste war ellenlang, Über 170 in meiner AK hatten sich gemeldet, und über 755 Mountain-Biker sollten am Start stehen. Zum Glück fahren ja nicht alle die 45km mit 1150hm. Anfahrt, Parken und Startnummernausgabe war problemlos. Selbst der Start mit der 100er Staffelung verlief ohne Zwischenfälle. War ich doch ganz gut im Mittelfeld. Die Sonne schien und die Temperatur lag bei angenehmen gefühlten 22°C. Was will man mehr?

Laut Wegeplan erwarteten mich 3 große Steigungen mit jeweils über 350hm an einem Stück. Da hieß es die Kräfte gut einteilen. Der Vorteil war, das man bergab die Möglichkeit hatte sich zu erholen, und den nächsten Berg kontrolliert erklimmen konnte. Einzig die vielen Asphaltierten Teilstücke waren nicht ganz MTB-typisch, machten die Strecke doch im ganzen nicht technisch schwierig aber dafür schnell. Hier war mehr Kondition gefragt. Die erste Steigung hatte es in sich. Vor mir staute es sich, einer fiel hin. Mir blieb nichts anderes übrig, als aus den Pedalen und 200m zu Fuß weiter. Die anderen waren mit dem Rad auch nicht viel schneller, aber das anfahren kostete doch etwas Zeit. An der zweiten langen Steigung lief es problemloser. Das Feld hatte sich gelichtet und man konnte freier Fahren. Die dritte Steigung lief zu meiner Überraschung ohne befürchteten Hänger. Wenig Fahrer vor und hinter mir. Fast alleine fuhr ich meinen Rythmus. Hab doch alles richtig gemacht und machte Druck auf die Pedale . Als ich noch zwei Fahrer kurz vor der Abfahrt einholen konnte, machte ich noch mal Speed. Die beiden waren nicht abzuhängen . Nach der Kuppe und die letzten 4km bergab gab ich noch mal alles. Die Beine schmerzten schon um die Stöße abzufedern. Hier wäre ein Fully bestimmt von Vorteil.(Waren doch die ganze Zeit die zwei dicht hinter mir). Eine Wiese mit Speed runter, Teilstück Asphalt, und wieder Schotter. In Grafschaft dann 90° rechts, links , bergauf zur Zieleinfahrt  schließlich als erster der Dreiergruppe im Ziel. Adrenalin pur!

Mit knapp unter 2h 15min fuhr ich über die Ziellinie. Zu meiner großen Freude lag ich auf den 18. Platz. Hat sich das Aufstehen doch gelohnt...

weiter infos unter www.mtb-grafschaft.de und  www.nrw-marathon-trophy.de/

Startnummer und Urkunde als AndenkenGrafschaft_45km_1150hm
Weg/Höhendiagramm

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29.07.2006 MTB-Trophy in Nordenau

Erst zwei Tage vorher entschloß ich mich bei der MTB-Trophy in Nordenau mitzufahren. Die 53 km sollten es sein. Man konnte sich während des Rennens für die kurze (32km mit 830hm) oder die lange (53km mit 1425hm) Strecke entscheiden. Pünktlich um 15.oo Uhr erfolgte der Startschuss und der Pulk über 300 Mountainbiker sprinteten los. Der heftige Regen der letzten Tage hatte die anspruchsvolle Strecke an einigen Stellen recht gefährlich gemacht. Warndreiecke sollten die Stellen kennzeichnen, und so zeigte sich im Zielbereich so mancher Fahrer mit Abschürfungen an Knien und Ellbogen. Ein steiler Hohlweg gab einem das Gefühl, durch einen Bach runter zu fahren. Eine Downhill Strecke mit Felsengestein zeigte an deren Ende ein ausgespültes Loch. Ich wagte die Bremsen nicht anzusehen und übersprang  mit hoher Geschwindigkeit die gefährliche Stelle. Auf der gesamten Strecke befanden sich Trinkflaschen, und so mancher musste sein Schlauch wechseln. Ein Zeichen für eine sehr unruhige Strecke. Ich blieb Gottseidank vor defekten und verletzungen verschont. Die Ausschilderung der Strecke war sehr gut, und an markanten Punkten von Helfern besetzt. Das Höhenprofil zeigt den typischen Verlauf der Nordenauer Runde: stetiges Auf und Ab! Sehr nützlich die Markierungen mit der Angabe der Streckenlänge.

Und Ich? Mitten drin. Vollgas von Anfang an, zu schnell für mich und die 53km. So ein blöder Fehler! Die gewonnenen sekunden am Start, verliert man mit wertvollen Minuten am Ende. Ich fuhr einige Zeit etwas langsamer, aber die von den letzten Regenfällen schwierige Strecke ließen mir selbst Bergab keine Verschnaufpause. Spät bei km25 entschloß ich mich für die 32km und zog noch einmal mein Tempo an. Mit erfahrenen 1h44min und einen 27.Platz in meiner Altersklasse schloss ich das Rennen zufrieden ab..

Ergebnisliste hier und ein kleiner Film (dank an http://www.nrw-marathon-trophy.de/ )

 

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20.05.2006   Schöner Bericht vom Marathon von www.velo-solingen.de als PDF “  HIER   “ klicken!


Superbike-Sorpetal-MTB-Marathon am 29.04.2006

Halbmarathon : 55km / 1245hm

Höhenprofil

Streckenplan (vielen Dank an Mega-Sports! Homepage www.mega-sports.de)

Wetter: Nass, windig mit teilweise Schnee und Graupelschauer 1°C bis 7°C

Organisation: Sehr Gut , Verpflegung 3x , viele Kontrollstellen, Bike Waschplatz und Duschen vorhanden , wenig Zuschauer(wetterbedingt)

Ergebnisliste als PDF (dank an Mega-Sports)

 

Was ziehe ich nur an? Diese Frage stellt sich fast jede Frau morgens wenn sie vor dem Spiegel steht. “Und was hat das jetzt mit dem Marathon zu tun?” werdet ihr euch jetzt fragen. Wenn Ende April morgens das Thermometer 5°C anzeigt und die Wettervorhersage in höheren Lagen Schnee und Graupelschauer voraussagt, steht man vor der Wahl. Entweder Winterklamotten und später dann vollgeschwitzt Biken, oder ein Mix von Sommer und Wintersachen? Ich entschied mich für 4-Lagen mit Windschutz am Körper, Überschuhe leichte Handschuhe und lange Hose.

Um 09:50Uhr war ich in Hagen im Sorpetal. Parken? Wenn sich fast 1000Starter gemeldet haben, ist in dem kleinen Ort jede Parkfläche belegt. Ganz weit hinten im Industriegebiet fand ich noch eine kleine Lücke. Ich nahm mein MTB und da ich tags zuvor schon meine Startnummer abgeholt hatte (Startnummer 724), konnte ich mich schon mal Warmfahren. Das Thermometer zeigte 6°C. Ich spürte die Kälte langsam in meine Fingerspitzen. Brrr, das wird was werden. Zahlreiche Biker waren schon unterwegs, ich traf meinen Arbeitskollegen Achim, der hier auch zum erstenmal seinen Halbmarathon fahren wollte. Wir fuhren eine Runde zusammen, wechselten ein paar Worte und im Ort verlor ich ihn leider aus den Augen, was bis zum Schluss so blieb.  Die Strasse war abgesperrt, es ging zur Startaufstellung.

Ganz vorne Starteten die Lizenzfahrer, im zweiten Block die Hobbyfahrer und ganz hinten die Fun-Fahrer. Ich stellte mich im zweiten Block auf. Falsch, da ich eine gelbe Startnummer hatte sollte ich vorne Starten. Also ab nach vorne wo schon etwa 100 Starter standen.

10:35 Uhr. So langsam kroch die Kälte hoch. Ich zitterte am ganzen Körper. Spielte doch auch noch das Wetter verrückt. Ein kleiner Schneeschauer zog vorbei. Die Sprecherin sagte, das oben auf dem Berg schon Schnee liegen würde....Wie kalt wird’s denn nur auf der Strecke? Die Minuten bis zum Start unterhielt ich mich mit meinem Nachbarn. “Hoffentlich gibt es keinen Massensturz” sagte er und ich nickte

... 3...2...1 . Los ging´s. Der ganze Pulk setzte sich langsam in Bewegung. Ich nahm Fahrt auf. Zuerst ging es bergab. Das Feld zog sich wie Kaugummi bis nach Allendorf in die Länge, dicht an dicht fuhren wir auf der nassen Strasse. Ich sah zu, das ich weiter nach vorne kam, aber alle anderen hatten denselben Gedanken wie ich. Überholen und überholt werden...Nach Allendorf und einer Steigung ging es rechts in einem Feldweg . Hier fängt das eigentliche Revier für die Mountainbikes an. Matsch ohne Ende. Die aufgeweichte Strecke erfordert volle Konzentration. Ein Ausrutscher und du bekommst das Vorderrad vom Hintermann oder den Lenker vom Nachbarn ins Kreuz. An ausweichen und überholen war in diesem Pulk nicht zu denken. Erst ab 10km lichtete sich langsam das Feld und man konnte freier Fahren. Der matschige Untergrund mit den Spuren und Furchen von den vorausfahrenden war mehr als anspruchsvoll. Schotter wäre mir lieber gewesen. Die Forstwege waren von dem Regen aufgeweicht und der Schlamm bekam die Macht über das Bike und kroch in allen Ecken. Das Aprilwetter gab noch ihr bestes. Bergab prasselte der Graupelschauer gegen die Brille, der aufkommende Wind drückte einen aus der Spur, und bergauf kitzelte die Sonne an der Nase um danach kurz hinter einem Schneeschauer zu verschwinden. Mir war dank der Anstiege warm, aber meine Finger... hätte ich doch die Winterhandschuhe angezogen! Mit tauben Fingern versuchte ich einen Bunny Hop, rutschte mit beiden Händen vom Lenker und.....schnell wieder zugepackt. Ich unterließ ab jetzt jede Aktion dieser Art. Ein Sturz würde das Ende der Fahrt bedeuten. Weiter ging es. Vom Gefühl mehr Bergauf als Bergab.

Qrrks, Lässt mich doch jetzt meine Schaltung im Stich. Der Schlamm hatte die Schaltung außer Gefecht gesetzt. Ohne viel zu schalten versuchte ich den Berg hochzufahren. Verflixt, es krachte noch mal und die Kette griff ins leere. Kette kaputt? Nein, Ich spülte mit meiner Wasserflasche den Dreck aus dem Zahnkranz und der Kette und  mit einigen Schaltschwierigkeiten ging es weiter. Mehrmals murkste die Schaltung..

25km geschafft. Die erste Verpflegungsstation, ich griff zum gereichten Wasserbecher, hmm das erste mal Wasser ohne gleich den Dreck im Mund zu haben. Meine Wasserflaschen starrten mich  vor Dreck an.

Die Strecke war sehr gut ausgezeichnet. Viele Kontrollstellen und drei mal musste ich vom Rad und schieben, da auf dem Rutschigen Untergrund mit den teils heftigen Anstiegen nichts anderes mehr möglich war. Bei km 46 hatten die Organisatoren sich etwas besonderes einfallen lassen. Kurz vor Schluss ging es noch einmal einige Meter bergauf. (Siehe Höhendiagramm) Waren es 25% Steigung? Die Abfahrten waren auch nicht ganz ohne. Ab den letzten 20km hatte zusätzlich mit meinen Bremsen Schwierigkeiten. Der Dreck hatte die Beläge meiner Magura Bremsen aufgebraucht (die Beläge hatte ich vor kurzem noch gewechselt), und an den letzten Bergab-stück hatte ich kaum noch Bremswirkung.

Nach 3h und 12min fuhr ich über die Ziellinie. Geschafft, mein erster Halbmarathon! 55km und 1245hm lagen hinter mir. Platz 164 von 338 die angekommen sind und 75er in meiner Klasse.(zahlreiche Plattfüße am Strassenrand und umkehrenden Fahrer nicht eingerechnet).Im Schnitt 17,2 km/h querfeldein durch Matsch, Graupel, Schnee und Regen. Ich denke jetzt zieht zuhause die Ausrede mit dem nassen Wetter nicht mehr... :-)

 

Der Tag danach: Herzlichen Dank an www.nega-sports.de

Herzlichen Dank an www.mega-sports.de

Übersicht Anmeldungen Superbike-Sorpetal-MTB-Marathon

Meldungen gesamt: 991

Meldungen Marathon: 374

Meldungen Halbmarathon: 432

Meldungen Funmarathon: 185

Weitere Bilder :

Urkunde

Bericht von Bocchicchio T.

 

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