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Aktualisiert am: 16.03.2012 |
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RTF-Fahrt - 152km Datum: Pfingstmontag 16,05,2005 Profil: hügelig 1590hm Distanz: 152km (Alternativstrecken 42,72,118km) Fahrzeit: 5,5h Veranstalter : RCL-Lüdenscheid www.rcl-98.de Verpflegung: Schmalzbrote, Bananen, Müsliriegel, Tee Strecke: Start Grundschule Wefelshohl, Nottebohmstraße, B229 Richtung Werdohl, Plettenberg, ab Plettenberg Richtung Attendorn über Lettmecke bis Windhausen, Attendorn, Helden, Mecklinghausen, Oberveischede, (links Richtung Kirchveischede), Apollmicke, Einsiedlerei, Welschen-Enest, Ruhrbach, Kruberg, Pfahlenscheid, Bigge (Brücke), Rhode, Eichhagen, Dumicke, Drolshagen, Richtung Wegeringhausen, Hützemert, Richtung Meinerzhagen, Abzweig Schoppen, Ingmerter Mühle, Krummenerl, Berlinghausen, Hunswinkel, Valbert, Nordhelle, Reblin , Neuemühle, Versetalsperre, Piepersloh, Lüdenscheid Herscheider Landstraße, Schlachthausstraße, Wefelshohler Straße, Ziel Grundschule Wefelshohl. 06.30Uhr, Aufstehen! Mein Gewissen ist schon vorher wach. Ich aber quäle mich aus dem Bett. Heute erwartet mich meine erste RTF-Fahrt. Mental hatte ich mich auf die 152km eingeschossen, konnte aber unterwegs auf die anderen nicht so langen Strecken von 118, 72 und 42km ausweichen. Mal sehen wie das Wetter mitspielt. Nebel liegt über Lüdenscheid. Das Thermometer zeigt schlappe 8°C an. Na ja, hauptsache kein Regen. Es ist 07.45 Uhr an der Wefelshohler Schule. Ich habe die Startnummer 20. Ich hefte sie an mein MTB. Hier sind überall Rennräder, nur ich bin mit meinem Mountainbike da. Meine Reifen von Schwalbe habe ich auf 4,5bar aufgepumpt. Das muß reichen. Es ist ja eine RTF Fahrt und kein Rennen. Sozusagen eine Trainingsfahrt mit Rennatmosphäre. Kurz vor 08.00Uhr. Ich bin am Start, Stempel drauf und LOS...Es sind noch wenige unterwegs. An der ersten Ampel treffe ich auf eine 2er Gruppe. Ich fahre mit ihnen. Die Strecke geht leicht bergab, bis Werdohl dann weiter nach Plettenberg bis zur ersten Kontrollstelle. Wir sind ca.30km gefahren. Bis jetzt ging es ganz gut. Der Nebel ist fast weg und gibt den bedeckten Himmel frei. Der erste Anstieg ist kein Problem. Es folgen weitere, gezählt habe ich nicht. Es macht richtig Spaß.Ausserdem musste ich aufpassen nicht den Anschluss zu verpassen.Die nächste Kontrollstelle ist in Helden. Eine kurze Rast, ein netter Plausch, und schon geht es weiter. Die Sonne kommt heraus und erhebt das Sauerland in einem tollen Lichterpiel. Herrlich, dieses Panorama lässt meine Anstrengung vergessen. Die Strecke geht über Oberveischede, Apollmicke, Kruberg, Bigge, Drolshagen, Ingmerter Mühle, bis Hunswinkel, die letzte Kontroll- und Verpflegungstelle. Bis jetzt stehen etwas über 100km auf dem Tacho. Ab hier beginnt nun meine Hausstrecke, jetzt kommt die Nordhelle. Na ja, fast zu Hause. Aber ich ahnte schon, das ich das Tempo der beiden nicht mehr mithalten würde. Mein Mitfahrer aus Iserlohn (Name unbekannt) hat was am linken Knie. Ein Verband. Der Verband war recht dick. „Was hast du da?“ frage ich. „Das ist bis unter dem Knie mein Bein. Danach habe ich nur eine Prothese“, klopft dran und mir bleibt die Banane im Hals stecken. Ich kann nur sagen, Hut ab. Er hat die ganze Strecke mit einer Prothese bewältigt. Das ist so, als ob unsereiner mit platten Reifen die Tour Fahren würde. Weiter geht´s. Jetzt sind wir in Valbert und ich habe Mühe noch mitzukommen. Mein Puls steigt, meinen Beinen fehlt die Power. Vor mir die Nordhelle (630m). Auf der Hälfte des Anstieges mache ich Handzeichen. Fahrt weiter, ich muss langsamer weiterfahren. Mein Puls zeigte die ganze Zeit so über 165 an. Zuviel! Und die Sonne scheint mir auch noch direkt auf dem Kopf. Mir ist heiß. Jetzt nur gleichmäßig treten. Uns siehe da, einer überholt mich noch, er verzerrt das Gesicht vor Anstrengung. Nicht so ganz ohne das letzte Stück. Hurra!!Es geht bergab. Ich schalte höher und genieße die Serpentinen. Toll. So nun noch um die Versetalsperre, und den kleinen Anstieg nach Lüdenscheid, meine Kräfte scheinen wieder da zu sein. Ich fahre schneller als sonst die kleine Steigung hoch. Sogar im Wiegetritt. Dann endlich fast am Ziel . Kommt mir doch so ein komisches Gefühl hoch. Ein paar Freudentränen laufen mir über die Wange. Geschafft, meine erste RTF Fahrt. Tachostand 132km? Wo waren die anderen 20km? Verfahren habe ich mich nicht. Sicher haben die sich beim RCL-98 vertan. Alle die, die auf der 152km Strecke gefahren sind, haben 132km auf der Uhr. Fazit. Die 152km(132km) bin ich etwas zu schnell angegangen. Auf den letzten Kilometern fehlt mir dann doch etwas die Kraft. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Landschaftlich sehr schön. An den Kontrollstellen und im Ziel wird man gut versorgt. Meine erste und auch nicht die letzte RTF. Soll ich mir ein Rennrad zulegen? Mit dem Mountainbike kann man auch die RTF´s fahren :-) . Ciao, bis zum nächsten mal... Bericht von Tonino Bocchicchio |
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Aus der WR Lüdenscheid: Radsporterlebnis Sauerland lockte 604 Starter zum RCL ´98 Nebel liegt über der Stadt, Pedale klicken, Ketten rasseln. Ein erster Stempel in die Tour-Karte, und dann hieß es Pfingstmontag für 604 Radsportler Start frei zum 6. Sauerland-Marathon und zur Radtouristikfahrt " Sauerland-Tour" des RC Lüdenscheid ´98. Die Uhr zeigte gerade 7.15 Uhr, da durfte Cheforganisator Uwe Ossenberg schon aufatmen: "Allein beim Marathon haben wir schon über 150 Anmeldungen." In der Endabrechnung sollten es 190 Marathonis sein, die den über die Bundesgrenzen hinweg bekannten "Höhenriesen" über 213 Kilometer unter die Pedale nahmen. Kennzeichen aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Württemberg oder gar den Niederlanden waren rund um die Hauptschule Wefelshohl zu sehen. Bei guten äußeren Bedingungen waren damit die Zahlen der im Vorjahr verregneten Auflage "pulverisiert". Maikühle und Morgennebel waren für die ersten Starter schon kurz vor 8 Uhr vergessen, als sie nach der Höll-mecke die bis zu 15 % steile Rampe am Altenaer Wixberg angingen. Beide Anstiege waren nur für die Marathonfahrer zu bezwingen, die die Strecke in einem ganz großen Bogen über Sorpe, Serkenrode, Welschen-Ennest, Bigge, Drolshagen und Nordhelle zurück in die Bergstadt führte. Immer noch für jeden einzelnen eine Herausforderung, aber nicht ganz so gewaltig waren die Anstrengungen bei den vier zur Wahl stehenden RTF-Strecken über 152, 118, 72 und 42 km auf den aus den Vorjahren bekannten Kursen rund ums Ebbegebirge, die 414 Starter in Angriff nahmen. Bei der abschließenden Siegerehrung am Wefelshohl, wo das warme Essen, Kuchen, Snacks und Getränke die Kohlehydratspeicher auffüllten, zeichnete der RCL ´98 erneut einige Preisträger aus: Stärkste Gruppe: 1. ATS Nahmer (17 Starter), 2. Freiwillige Feuerwehr Brüninghausen (14), 3. Tria-Team Witten (8).
03.09.2005 24. Blau-Gelb-RTF Gefahrene RTF in Oberhausen 155km in 5h09min mit 460hm (Schnitt 29-30km/h) (6Kontrollstellen; Verpflegung: Tee, Bananen, Müsliriegel) Strecke: flach . Schöne Verkehrsarme Wege. Bericht bei www.blau-gelb-oberhausen.de oder PDF
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