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Aktualisiert am: 16.03.2012 |
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2.Altenaer Bergzeitfahren Fuhleck - Kohlberg 4,3km und 200hm am 22.10.2006 Homepage : (www.tsv-altena.de) Ende Oktober noch an einem Bergzeitfahren teilnehmen? Da ich den Termin beim RCL-Lüdenscheid wegen dem MTB-Langenberg-Marathon verpasst hatte, wollte ich noch die Möglichkeit nutzen um beim TSV-Altena den Kohlberg in Angriff zu nehmen. Eine Woche vor dem Termin, fuhr ich mit Frank W.mit dem Rad nach Altena, um die Strecke zu testen. Wir verbanden das gleich mit einer schönen Herbsttour, die uns über Altena, Neuenrade, Werdohl und zurück nach Lüdenscheid führte. Sonntag 07:45Uhr. Aufstehen. Der Blick aus dem Fenster stimmte mich optimistisch. Blauer Himmel und 13°C versprachen einen schönen Herbsttag. Nach dem Frühstück schwang ich mich auf mein Rennrad und nutzte die 22km Anfahrt zum lockeren warmfahren. Toll, kaum Autos auf den Straßen. So macht das Rennradfahren Spaß! In Altena-Dahle im Anmeldebüro, waren Frank und Sascha von den Turbo-Schnecken schon da. Wir holten unsere Startnummern ab und bekamen gleichzeitig die Startzeit mitgeteilt . 10:36Uhr und meine Startnummer war die 44. Vorbildlich, so wußte man sofort wann es losgeht. Hier im Tal kommt die Sonne etwas später hin. Die “Profis” fuhren sich auf der Rolle warm. Wir entschieden uns für die Straße um auf Temperatur zu kommen. 28 Teilnehmer hatten hier her gefunden. Hier können alle Mitmachen! Hobbyfahrer, Lizenzfahrer und jeder will hier seine persöhnliche Bestzeit fahren. Wir als Turbo-Schnecken waren als Gruppe zahlenmäßig gut vertreten. Der kleinste von uns, der 8.jährige Jeremias Born, war mit seinem Vater hier. Mit seinem kleinen Renner wollte er auch zum Kohlberg hinauf. Respekt! (1.Platz in d. AK und in einer Zeit von18min30sek ) 10:34Uhr . Ich hörte meinen Namen vorlesen. Ich streifte mir meine Ärmlinge ab, verstaute sie im Trikot, und begab mich zum Start. Ein klein wenig nervös stellte ich mein Tacho auf Null. So konnte ich die gefahrenen Kilometer ablesen...Kurz vorher waren Sascha und Frank gestartet, die sind bestimmt schon oben dachte ich mir. ...10...ich klickte ein Fuß in die Pedale ein...9......8...tief durchatmen...7.. .ein Helfer hielt mich im Gleichgewicht....6.....5....klickte den anderen Fuß ein....4.....3....noch einmal Luft holen....2....1 - Start.......Mit aller Kraft drückte ich die Pedale, spürte das der richtige Gang eingelegt war, und preschte auf die Straße. 100-200-300m, schon war mein Puls auf 170. Diesem Wert sollte ich bis oben einhalten. Ich kam höher und höher, die Beine bewegten sich rythmisch. An dem etwas steileren Stück ging ich aus dem Sattel. Hoppla, damit hatte ich nicht gerechnet. Ein Teilnehmer, die Nr.43 konnte ich hier schon überholen. Gut für meine Motivation und meinem Kopf. Wenn man sich hier hoch quält, passiert viel im Kopf, durchhalten und nicht langsamer werden, sagte ich mir immer wieder. Meter um Meter fuhr ich die Serpentinen hinauf. 2,5km...noch knapp 2km vor mir. Immer weiter, die Beine fühlten sich schon etwas schwerer an. Puls 177. Einen weiteren Fahrer so um die 10Jahre alt, die Nr.36, überholte ich noch vor der letzten Kurve. Ich hörte Anfeuerungsrufe, Frank konnte ich noch so eben am Streckenrand erkennen. Meine Augen suchten die Zielgerade. Endspurt, alles was noch die Beine hergaben.... Geschafft!! ich war im Ziel. Meine Zeit 13min 54sek. und 4.er in meiner Altersklasse. Nach einem warmen Schluck Tee an der Verpflegungsstelle ging es hinunter zum Wärmebad in Dahle zu der Siegerehrung. Ein toller Sonntag Morgen, bis zum nächsten mal! herzlichen Dank für die Fotos an Frank Wodczicka
Bericht vom RCL-Bergzeitfahren am 25,09,2005 Als Tourenfahrer bei einem Zeitfahren mitzumachen muß man ein bisschen verrückt sein, aber um seine Grenzen kennenzulernen ist so ein Wettkampf goldrichtig. Von 50 Starter kam ich gerade mal als 38 ins Ziel. Und das ohne besondere Training und mit meinem MTB. 10.13Uhr: Sehen wir mal, was in mir steckt. Mit meinem MTB stand ich am Start. Startnummer 14 -Vor mir nur 7,2km und 180hm auf Straße zu fahren. Eine Woche vorher hatte ich die Strecke mal getestet.Zeit 19:09min. Nicht schwierig, aber ich merkte das meine Kondition für so einen Wettkampf bei weitem nicht reicht. Denn Zeitfahren bedeutet alles zu geben, vom Start an explodieren und nah am Limit fahren, bis zum Ziel. Für mich als Tourenfahrer bin ich gewohnt mir unterwegs auch mal die Landschaft anzusehen...- 10:13.57 Uhr ...drei...zwei...eins...los...Da fuhr ich. Mein Gegner die Zeit, kein Mitfahrer als direkter Vergleich.Schon ein komisches Gefühl. Schnell hatte ich mein Rythmus drin, mein Puls lag zwischen 160 und 170 schlägen pro minute. Sollte ich noch weiter pushen?. Ich hatte Angst dann am Berg abzubauen, oder nicht ins Ziel zu kommen. Ich fuhr so weiter.Nach ein paar Kilometer staunte ich nicht schlecht. Ein Fahrer taucht vor mir auf, die Nr13.Juchuu, einen kann ich überholen Als letzter kann ich nicht mehr ins Ziel kommen. Aber eigentlich ging es nur um meine persöhnliche Bestzeit. Die Platzierung war mir (fast) egal. Jetzt noch die Homert hoch. Schmerzen hatte ich in den Beinen noch nicht, nur mein Puls ging nicht mehr herunter. 175/min. Die letzten 700m waren etwas flacher. Jetzt konnte ich noch einmal aufdrehen. Ich gab alles. Einige Zuschauer am Strassenrand feuerten mich an. Dann kam das Ziel. Mit über 40km/h fuhr ich über die Ziellinie..... Nach einigen Minuten war mein Puls wieder auf unter 120/min. .Meine Zeit : 18min48sek. .........zum Vergleich mit den Profis vom RCL sehr schlecht. Für mich absolut o.k. Für so einen Wettkampf sollte man eigentlich Trainieren.... Nächstes Jahr soll das Zeitfahren wieder stattfinden........Dann geht es wieder um meine Bestzeit! Werde ich sie toppen?Hobbyfahrer 38 mit MTB Platz 38 v. 50
Distanz: 7,2 km Anstieg: 180 hm Gesamtgewicht: Rad und Fahrer: 96,5 kg Zeit: 00:18:48 Steigung: 2,5 % Aufstiegsrate: 587,2 m/h Steigungsleistung: 160 Watt Luftwiderstand: 67 Watt Rollwiderstand: 40 Watt Gesamtleistung: 267 Watt Durchschnittstempo: 23 km/h geschätzter Kalorienverbrauch: 293,1 kcal Bericht aus der Zeitung: Ergebnisliste als PDF Höhenprofil
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